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Dieser Weg wird kein leichter sein!
Liebe Freunde der gepflegten Auswärtstouristik bzw. des Betreuten Reisens,
bald nun ist es soweit und es geht diesmal nicht ins geliebte Sauerland, sondern auf in den Horst des ungeliebten Adlers zu Mannheim!
Hier die Eckdaten:
Hinreise:
Samstag 15.01.2011
ICE Nr. 597 ab Berlin Ostbahnhof
Treffpunkt auf dem entsprechenden Gleis um 08.50
Abfahrt planmäßig 09:23
reservierte Plätze im Wagen 6 Nr. 21-28
Ankunft planmäßig 14:28 Hauptbahnhof M....
Unterkunft:
Hotel "Ramada" 200m vom Bahnhof entfernt, quasi im Epizentrum der Metropole
reserviert sind 3 Doppelzimmer, davon eines mit Aufbettung zur Nutzung für 3 Personen, Zimmer kostet je Nacht 59,-, macht pro Person ca. 51,- für die beiden Übernachtungen
Zimmerbelegungen sind bereist "vorbesprochen"
Ein leichtes Mannheimer Mädchen steht auf Abruf, Reihenfolge ist noch nicht vorbesprochen ;-)
SAP-Arena:
ca. 5km vom "Ramada" entfernt und laut Auskunft per Straßenbahn zu erreichen
Karten für den Gästeblock sind bereits organisiert, Kosten pro Person 18,50
Schockstarre bei den Bären, die das letzte und entscheidende Spiel vor heimischer Kulisse vergeigten. Das aber vollkommen unnötig, spielte man doch die Panther im ersten Drittel förmlich an die Wand, führte durch Walker (ja, der hat auch mitgespielt) schnell mit 1:0, verpasste es aber den Sack frühzeitig zu zumachen. Man vergab einen Riesen nach dem anderen und so kam es, getreu dem Motto: "Machsten vorne nich, kriegsten hinten", wie es kommen musste. Augsburg drehte die Partie in zwei Überzahlspielen, durch Likens und Stengelhart innerhalb kürzester Zeit. Der EHC nun total verunsichert, musste dann auch noch das 3:1 durch Beechy hinnehmen. Im weiten Rund entsetzte und ratlose Gesichter.
Im zweiten Drittel dann das gleiche Bild, die Eisbären drücken und die Bauern treffen. 4:1 durch Olver!
Auch im Saisonabschlussdrittel die Bären optisch überlegen, aber viel zu umständlich und wenn man dann mal in aussichtsreicher Position zum Schuß kam, machte Teufelskerl Endras die Chancen zu nichte. In Überzahl dann endlich mal wieder der Klassiker. Pass auf Regehr an die Blaue, Direktabnahme, Tor! Warum nicht immer so? Was einen hervorragenden Trainer ausmacht konnte man dann beobachten. Mitchel nahm mitten in der Drangperiode des EHC ein kluge Auszeit, um das Spiel seiner Mannen zu beruhigen. Warum der gute Don Selbiges im ersten Drittel nach den beiden Toren des AEV nicht getan hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Kurz vor Saisonende nahm er dann noch Zepp vom Eis und Augsburg traf noch 2x ins verwaiste Bärentor.
Aus und vorbei!
Tore: 08:37 1:0 Walker S. (Roach A., Rankel A.), PP1 14:11 1:1 Likens J. (Olver D.), PP1 15:45 1:2 Engelhardt B. (Olver D., Likens J.), PP1 17:06 1:3 Beechey T. , EQ 33:42 1:4 Olver D. (Engelhardt B.), EQ 48:47 2:4 Regehr R. (Roach A., Pederson D.), PP1 58:06 2:5 Engelhardt B. , EQ 59:14 2:6 Collins C. (Endras D., Chartier C.), EQ
Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Ja, man hat doch tatsächlich bei den Bauern gewonnen. In einer hart umkämpften Partie behielten die Eisbären am Ende mit 5:3 die Oberhand und das vollkommen verdient, mussten sie nicht nur gegen die Augsburger Truppe sondern auch noch gegen das Schiri-Gespann Auweia-Aumüller und Piechadingsbums durchsetzen.
Die Bären spielten körperlich sehr robust, aber nicht unfair, fanden sich allerdings 7x! mehr auf der Strafbank wieder als das Heimteam. Sie führten im ersten Drittel per Handgelenkschuß vom Hooligan in der 11. Minute bereits 1:0, mussten allerdings den Ausgleich durch Jööööörg hinnehmen, der aus unmöglichem Winkel Zepp auf seiner "Lieblingsseite" überraschte. Dann der Auftritt vom Bürjameester, erst besorgte er himself das 2:1 in der einzigen Überzahl des EHC, um kurz darauf von halblinks draufzuhalten. Diesen Schuß fälschte der Hooligan unhaltbar für Endrass in den linken Winkel ab! 3:1 und Ruhe in der Ruine. Man hörte nur noch die 400 Mitgereisten, die einen einmaligen Support ablieferten. Nun mischten die beiden Blinden mit und machten das Spiel nochmals spannend. So erzielten die Augschburger bei angezeigter Überzahl das 2:3 und bei vollzogener Überzahl auch noch das 3:3. Dieses Tor muss sich aber Roach gutschreiben lassen, da er doch völlig unmotiviert seinen Schläger in einen Schuss hielt, der meilenweit am Tor vorbei gegangen wäre, um diesen dadurch unhaltbar für Zepp ins eigene Tor abzufälschen. Die Bauern nun oben auf und die Bären am schwimmen. Genau zum richtigen Zeitpunkt dann das 4:3 durch Friesen, der einen Schuss von Degon abfälschte. Den Emptynetter machte dann der Bürjammeester und wurde somit der endgültige Matchwinner dieser Partie. Hut ab, Herr Felski!
Der Albtraum geht weiter und die Angst um, dass es in diesem Jahr einen verdammt langen Sommer geben könnte. Die Eisbären präsentierten sich vor ausverkauftem Haus teilweise desolat und ideenlos, gegen eine hart am Limit agierende Augsburger Truppe, die den Schwung der Pre-Play-Offs voll mitgenommen hat. Vielleicht ist es wirklich eine Wettbewerbsverzerrung, dass man als Klassenprimus 18 Tage spielfrei hatte und das Ausgemurmel der nicht Direktqualifizierten abwarten musste. Was soll dieser Pre-Play-Off-Schwachsinn, hat man doch 56 Spieltage Zeit sich einen Play-Off-Platz zu sichern?
Sage und schreibe 1 Tor gelang den Eisbären in 7 Dritteln gegen Denis Endras im Augsburger Tor. So lagen die Berliner nach noch torlosem ersten Drittel und einem aus Eisbärensicht oberpeinlichem zweiten Drittel bereits aussichtlos mit 0:4 im Rückstand, ehe Herr Baxmann den Torfluch beendete. 24 Sekunden später konnte Pederson nachlegen und kurz flackerte ein Fünkchen Hoffnung auf, ehe ein Konter der Augsburger zum 2:5 das endgültige Scheitern an diesem Abend besiegelte. Einige Akteure wirkten seltsam emotionslos und scheinen den Ernst der Lage nicht begriffen zu haben. So stechen "Stars" wie Walser, Roach und ganz besonders ein Herr Friesen negativ heraus, deren Leistung man getrost als Frechheit bezeichnen darf. Vielleicht war man sich nach der grandiosen Vorrunde zu sicher und durch den 25 Punkte Vorsprung geblendet, um auch nur in Betracht zu ziehen, dass auch andere Vereine Eishockey spielen können. Das nun gerade gegen die Truppe aus dem Bombenloch und deren sympathischem Anhang das Aus droht, schmerzt allerding doppelt. Aber man muss ganz klar eingestehen, dass die Augsburger zu Recht in der Serie vorn liegen, da sie perfekt auf die Spielweise der Bären eingestellt sind. Die Räume werden eng gemacht, man geht hart auf den Mann, spielt schnell und schnörkellos aus dem eigenem Drittel. Der EHC dagegen super umständlich, Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei und bei fast jedem Zweikampf unterlegen. So kann man in den Play-Offs nicht bestehen. Das es auch anders geht, hat man in den letzten 11 Minuten des 3. Drittels gezeigt, wo man endlich mal dagegen gehalten hat und so die Augsburger beeindrucken konnte. Nun heißt es, den Finger aus dem Po zu ziehen und genau an der Stelle weiter zu machen. Wenn nicht, hat man im Trichter wohl keine Chance. Sollte der Super-Gau eintreten, kann ich schon jetzt die Häme und den Spott verspüren, der kübelweise auf den Hauptstadtklub und deren Anhang einprasseln wird.
Also, AUF GEHTS, EISBÄREN KÄMPEN UND SIEGEN!!!!!!!!!
Tore: 0:1 Likens J. (Murphy C.), EQ - 26:36 0:2 Collins C. , EQ - 30:23 0:3 Engelhardt B. (James C.), SH1 - 35:43 0:4 Engelhardt B. (Murphy C., Likens J.), EQ - 39:23 1:4 Baxmann J. (Felski S., Weiß A.), EQ - 48:54 2:4 Pederson D. (Braun C.), EQ - 49:18 2:5 Kemp T. (Engelhardt B.), EQ - 52:39 3:5 Felski S. (Mulock T. J.), EQ - 59:46
Offensichtlich können die Eisbären im Augsburger Bombenloch nicht gewinnen. So haben die Berliner das 2. Viertel-Finalspiel mit 2:1 verloren und damit alle Auswärtspiele der Spielzeit 2009/2010. Vor über 7000 Augschburgern entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem besonders die Torhüter im Blickpunkt standen.
In der 26. Minute wurde dann per Bogenlampe und anschließendem Nachgestochere durch Jeff Likens, Rob Zepp erstmalig überwunden. So ging es dann auch in den letzten Spielabschnitt. Die Bären nun mitlerweile mit vier torlosen Dritteln versuchten Endraß zu überwinden, aber das Tor schien vernagelt und so kam es wie es kommen musste. Mr. Felski holte sich kurz vor Spielende seine obliogatorische Augsburg-Strafzeit ab und im anschließendem Powerplay schossen die Panther das vorentscheidende 2:0. Das Tor von Pederson in der 59. Minute war dann nur noch Ergebniskosmetik. Spiel drei findet am Samstag um 17.30 Uhr in der o2 World statt. Zum vierten Spiel laufen die Eisbären in dieser Best-of-5-Serie dann am Montagnachmittag wieder in Augsburg auf.
Die Eisbären starteten nach 18tägiger Zwangspause, dank der DEL-Eigenheit Pre-Play-Offs, am gestrigen Tag ins Viertelfinale. Und sie begannen furios, spielten die Panther in den ersten 10 Minuten phasenweise an die Wand und lagen durch ein Überzahltor von Andre Rankel und ein Tor von Herrn Roach früh 2:0 in Führung. Wer nun aber dachte, dass wird in Folge ein Kinderspiel, sah sich getäuscht. Denn nach der ersten Strafzeit gegen die Bären war ein totaler Bruch im Spiel. Es häuften sich überhastete Aktionen und Fehlpässe und aus dem Nichts konnte Darin Olver per Handgelenkschuss ins lange Eck,den Anschlusstreffer erzielen. Die Partie kann man als eine typisches Eröfnungsspiel der Eisbären sehen, denn auch in den letzten Jahren war der Play-Off-Start meistens ein Krampf. Es gab zwar noch Chancen hüben und drüben und selbst das verwaiste AEV-Tor wurde in der Schlussminute nicht mehr getroffen und so endete das Spiel alles in allem verdient mit 2:1. Einen Wermutstropfen gab es leider dennoch, so schied TJ nach Direktschuss auf den Kehlkopf aus und wurde im Anschluss ins Krankenhaus eingeliefert, Gute Besserung!
Nun geht es in den Bombentrichter zu Augsburg und wenn man dem AEV-Forum Glauben schenkt, ist das Fell des Bären nach der grandiosen Leistung der Augsburger Bierwagentruppe bereits verteilt.
Tore: 04:13 1:0 Rankel A. (Regehr R., Walser D.), PP1 09:23 2:0 Roach A. (Braun C., Rankel A.), EQ 14:25 2:1 Olver D. (Engelhardt B., Murphy C.), EQ
Öltanker leck geschlagen, jetzt gegen die Bierwagentruppe!
Ooooooops, die selbsternannten Jäger aus der Kurpfalz und Titelaspiranten haben sich sang-und klanglos in die Ferien verabschiedet. Hätte man vor der Saison mal drauf gewettet, dann könnte man jetzt mit denen zum golfen mitfliegen. Nun ja, muss man halt Randsport gucken! Und da geht's heute endlich richtig los. Gegen die Bierwagentruppe aus Augsburg, die sicher auf Grund ihrer Schnelligkeit brandgefährlich sein wird. Es ist also Vorsicht geboten! Herr Mitchell wird seine Truppe ordentlich motivieren, da gilt es Zeichen zu setzen, wie einst Eric Cole.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Herren Aumüller / Piechaczek den Durchblick behalten. Vielleicht erreichen sie ja in diesem Jahr Play-Off-Niveau. Optimistisch stimmt mich, dass die Augsburger Fan-Hotten zum Spiel 3 mit einem Sonderzug anrücken und das sollte ein wahrlich gutes Omen sein!
Heute wurde bekannt, dass Herr Pederson seine Karriere zum Ende dieser Saison an den Nagel hängen wird. Ein herber Verlust für die Eisbären, erzielte er doch in 359 DEL-Spielen für die Eisbären, 141 Tore, gab 192 Vorlagen und verzeichnete damit 333 Scorerpunkte. Unvergessen seine Boxeinlagen gegen die Grattons dieser Liga!